Kommt „Tante Emma Laden“?
Potenzielle Nachfolge zur Tafel

von Nico Jäkel

Schöningen. Die Schöninger Tafel hatte einen wichtigen Bestandteil zur Versorgung hilfsbedürftiger Personen beigetragen. Für diesen Personenkreis ist mit der Schließung der Tafel vor geraumer Zeit eine wichtige Säule zur Deckung ihrer Bedürfnisse weggefallen, wenngleich die Frequentierung ein deutliches Indiz für den bestehenden Bedarf ist.
In Helmstedt läuft aktuell eine Initiative zur Wiedereröffnung der Helmstedter Tafel. Da der Landesverband der Tafel aber für die jeweiligen Einrichtungen im Radius von etwa 30 Kilometern einen „Gebietsschutz“ vorsieht, könnte theoretisch in Schöningen keine zweite Tafel unter diesem Namen eröffnen. Ob es doch möglich sei, konnte der Landesverband der Verwaltung in Schöningen bisher nicht beantworten. Eine Anfrage beim Bundesverband steht noch unbeantwortet aus.
Doch ist die Sqidtverwaltung bereits auf eine mögliche Alternativlösung gestoßen: „Nach intensiven Gesprächen zwischen der Stadt Schöningen und der BVIK
gGmbH (,bilden -vermitteln -integrieren -kommunale Dienstleistungen') hat sich diese bereit erklärt, ab 1. Oktober unter ähnlichen Hilfs- und Spendenbedingungen den ,Sozialladen Tante Emma' in Schöningen zu eröffnen, wenn die vorherige Anfrage beim Bundesverband der Tafel negativ beschieden wird", heißt es in einer Verwaltungsvorlage.
Insofern können die Schöninger Bürger hoffen, bald wieder ein ähnliches Angebot in der Stadt zu haben. Seitens der Stadt Schöningen sei man dem Ansinnen der BVIK gGmbH gegenüber äußerst positiv und aufgeschlossen.

© Helmstedter Sonntag